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Hirntumor - Beginn des zweiten oder Ende des ersten Lebens?


 


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Können die aktivierten Selbstheilungskräfte des Körpers einen Tumor und seine raumgreifende Komponente bremsen?

 

Nach dem Motto: "Spaß ist, wenn man trotzdem lacht", habe ich ihnen meine eigene CT-Aufnahme mit einem Oligo-Astrozytom, WHO-Grad II so präsentiert, wie ich sie sehe. Nach einigen schauerlichen Wochen des Insich-Gehens nach der furchtbaren Meldung bekam mein Humor das Oberwasser zurück, so dass ich mich gezwungen sah, meinen "Oligo-Astrozytom II"

in "Oligo-Asterixsymdron II" umzubenennen. Er hat es mir nicht übelgenommen ;-)

Aber keine Angst, ich bin nicht "gaga" - lieber jetzt noch lachen als nach dem Tode. Es soll nämlich dann nicht mehr möglich sein.

 

Zur onkologischen Krebsbilanz:

Der Eine oder die Andere - vom blanken Horror des Wissens um seinen oder ihren eigenen Hirntumor Betroffene - wird möglicherweise auf dieser Seite Tipps für eine Behandlung erwarten. Diesem Wunsch kann ich nicht entsprechen. Ich habe keine medizinische Ausbildung. Inzwischen befinde ich mich aber im siebten erfolgreichen Überlebensjahr, gebe mir die beste Mühe, meine Selbstheilungskräfte ständig zu aktivieren, engagiere mich kontinuierlich mit meinem Tumor und wehre mich mich täglich aufs Neue gegen die statistische Prognose des UNI-Chefarztes, mich nur noch + "maximal fünf Jahre" oberhalb der Maulwurfzone aufhalten zu können.

Ich erlaube mir einfach eine eigene Meinung zu diesem Thema zu haben. Sie geht nicht immer - sagen wir fast nie - mit der Schulmedizin konform. Parallel zu meinen Unkenntnissen verkündet die onkologische Schulmedizin bei der Tumor-Ursachenforschung seit Jahrzehnten immer neue und hoffnungsvolle Forschungserkenntnisse und Verbesserungen - eine revolutionäre Heilstrategie gegen den Hirntumor sehe ich aber auf breiter Front noch nicht.

Nach 5 Jahren liegt die Mortalitätsrate bei Hirntumoren bereits bei ca. 95%.


Bilanzierende Infos zum Thema erhalten Sie über das Tumorzentrum in Heidelberg.

Bilanz Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim

 

Ein Nachschlage-Glossar zu den Fachbegriffen der Onkologie zum Thema Krebs finden sie hier:

Glossar Krebs

 

Als lesenswerte Literatur vor einer Entscheidung, wie man gegen seinen eigenen Tumor vorgehen könnte, bietet sich das folgende, aufklärende Buch des Arztes Vernon Coleman an.
Kurzbeschreibung bei Amazon:
"Die Person, die Sie am wahrscheinlichsten töten wird, ist kein Einbrecher oder Räuber, auch kein geistesgestörter Triebtäter oder ein betrunkener Autofahrer, sondern Ihr eigener Arzt. Unglaublich? Aber wahr! Die Wahrscheinlichkeit, an den Nebenwirkungen der Medikamente zu....."

 

 

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Gebundene Ausgabe - Kopp
Erscheinungsdatum: März 2005
ISBN: 3930219999
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Als glänzenden Ratgeber für Betroffene habe ich die Website der Hirntumorhilfe aufgenommen:

Hirntumorhilfe Leipzig e. V.

 

Die Einleitung - für mich ist es eine gelungene Ansprache an Hilfesuchende - halte ich für sehr treffend. Ich mache gar nicht erst den Versuch, diese perfekt formulierte Seite neu zu erfinden.

Therapeutische Unsicherheit in der Onkologie

 

Korrelation zwischen Heilung und Lebensqualität:

Ich habe auf eigenen Wunsch trotz des inoperablen Tumors ohne medizinische Behandlung (nur mit alternativer Lösung) eine erstrebenswerte Lebensqualität erreicht. Mein Tumor (oder besser das ihn schützende Ödem!) hat im 7. Jahr dank unserer alternativen Medikation auf eine raumgreifende Expansion verzichtet.

Jeder entscheidet selbst darüber, ob eine statistisch kurze Lebensverlängerung bei eingeschränkter oder miserabler Lebensqualität mit OP, Chemotherapie und Bestrahlung wertvoller ist als eine alternative Lösung, die durch verschiedenste Varianten angestrebt werden, über deren Vorteile aber im Vorfeld niemand beruhigende Aussagen treffen kann. Dagegen sprechen keinesfalls die vielen gelungenen OPs! Diese medizinischen Leisungen nötigen einem

nur Respekt ab.

Nach einer Tumordiagnose sollte man statt Panik zu inszenieren (für die übrigens jeder Mensch Verständnis zeigt!) sein Gehirn zum Denken einschalten (zumindest den Teil, der noch intakt ist!). Hillfreich ist das auch, weil der intakte Teil des Hirns durch ständige Nutzung die Leistungen der verlorengegangenen Synapsen im Tumorbereich mit übernehmen muss.

 

Allen Betroffenen wünsche ich von ganzem Herzen den erforderlichen Kampfesgeist und die nötige Selbstbestimmtheit über ihren Körper. Er - und damit Sie - müssen die Heilung wollen!

Dauerpanik ist der falsche Begleiter!

Lesen Sie erst alles was Ihnen zu diesem Thema in die Finger kommt, bevor Sie Ihre Verantwortung beim Arzt abgeben wollen. Müssen tun Sie Letzteres nicht - auch wenn alle Welt das meint und Ihnen nahe legt. Wenn es ihnen gelingt, ihren unersetzlichen Humor zu behalten, dann sammeln Sie die ersten Pluspunkte im Kampf gegen ihre Tumorursache. Wenn Sie dann noch alles hinterfragen (damit meine ich auch alles - restlos alles!), kann das aus meiner Erfahrung eine lebensverlängernde oder erhaltende Entscheidung sein. Das Internet bietet eine unglaubliche Fülle von Informationen. Nutzen Sie sie! Vorteilhaft für den, der auch noch der englischen Sprache mächtig ist. Ich bereue meine Entscheidung in keiner Weise, seit ich weiß, in wie vielen Fällen die "Chemo-Giftbombe" sowohl auf die Lebensqualität als auch auf den entstehenden Jojo-Effekt des Tumors erbärmlichen Auswirkungen hatte.

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Sprache: Deutsch
Broschiert - 352 Seiten - Herbig
Erscheinungsdatum: September 2004
Auflage: 2., Aufl.

Meine Historie:

Anfang Oktober 2001 bekam ich einen epileptischen Anfall (spätet sogenannte "Attacke" oder "fokalen Anfall" genannt). Er äußerte sich so, dass sich ein irres Panikgefühl ausbreitete, weil ich meinte, mein linker Zeigefinger sei nicht mehr Kraft meines Willens zu bewegen - obwohl ich ihn eigentlich noch bewegen konnte! Gleichzeitig bekam ich während eines Telefongesprächs peinliche Artikulationsstörungen. Ich konnte das sprachlich Umzusetzende trotz energischen Willens nur noch "lallend" von mir geben. Der plötzlich einsetzende Schreck (in der Kategorie "panische Todesangst") ließ mich innerlich erzittern. Glücklicherweise ging die "Attacke" nach ca. 30 Sekunden wieder zurück. Was blieb, war die Erkenntnis: Das ist etwas, dass dich ganz allein betrifft, also musst du auch allein damit fertig werden, selbst wenn Familie und Freunde ihre uneigennützige Hilfe anbieten!

 

 

 

 

Nun ging das Rätselraten los. Was war das? Eine Herzattacke, ein Blutgerinsel im Kopf, der Beginn einer Lähmung oder alles Dreies zusammen? Kein Gedanke an das Thema Hirntumor!!

 

Einige Tage später wiederholte sich ein ähnlicher Anfall. Panik machte sich breit. Also am kommenden Morgen in die Klinik der Kreisstadt. Meine erste CT-Aufnahme zeigte in der rechten Seite des Kopfes (Sprach- und Bewegungszentrum) eine rundliche Fläche in der Größe eines Markstücks (die gab es nämlich noch), mit einer ödemartigen Struktur.

 

Der Arzt riet mir, die Angelegenheit "im Auge" zu behalten. Es folgten noch zwei "Attacken" im Abstand mehrerer Tage, eine obligatorische neurologische Untersuchung ohne jedes Ergebnis, eine "Attacke" in der Nacht, mit der Folge einer Notfallaufnahme in der Klinik. Auch dort gab es wieder eine neurologische Untersuchung mit dem Ergebnis: Null.

 

Beim nächsten Anfall fuhr mich mein Sohn in die Notaufnahme - Notfallambulanz Medizinische Universitäts-Klinik. Nach dem Ergebnis der MRT-Aufnahme stand fest: Sofort auf die Strong Unit! Ich durfte die Klinik nicht wieder verlassen. Und das Jemandem, der um Krankenhäuser seit über 50 Jahren einen großen Bogen geschlagen hat - vergleichbar der Katze beim Tigern um den heißen Brei.

 

Es folgten "tausend" Untersuchungen auf der Intensivstation (brrr) - natürlich auch eine neurologische Untersuchung - mit dem Ergebnis "Null". Verlegung in die Abteilung Neurochirurgie. Jeden Morgen "Trainingsstunde" für den diensthabenden Arzt bei der Blutabnahme. Ich war nach drei Wochen zerstochen, als hätten mich mehrere Wespenvölker überfallen. Blutverdünnung, Bewegungseinschränkung wegen des Dauertransportes der mobilen Glasflasche mit Verdünnung, Wecken mitten in der Nacht, Rennen zum Frühstück, um die letzten frischen Brötchen zu erhaschen. Dazu keine frische Luft mehr [auf dem Balkon war's zu kalt].

 

Es folgten mehrfache Zimmerwechsel mit immer neuen Leidensgenossen. Wenn ich noch nicht krank war, jetzt war ich es mit Sicherheit!! Da half mir auch mein Laptop nicht, mit dem ich mich in den Aufenthaltsraum verkrümelte, um die periphäre Dramatik schwerstkranker und bedauernswerter Menschen um mich nicht so hautnah erleben zu müssen. Ich fühlte mich ja nicht als Kranker.

 

Nach drei Wochen die Hiobsbotschaft: "Herr Schräpler, wir schlagen ihnen vor, eine

stereotaktische Biopsie durchzuführen, damit wir und Sie wissen, woran wir nun sind". Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Allein die Vorstellung, das Bohrgeräusch einer Black & Decker zu hören, wenn sie das Loch in meine Schädeldecke bohren ;-)

 

Die medizinisch-technische Abwicklung der stereotaktischen Biopsie war für mich die erste angenehme Erfahrung. Nach dem Bohren des Loches konnte ich mich die restliche Zeit mit dem Neurochirurgen über seinen letzten Urlaub unterhalten - lokale Anästhesie - absolut keine Schmerzempfindung. Eine brilliante fachliche Leistung des Operateurs.

 

Die medizinische Offenbarung:

Gliöser Tumor mit geringer Expression von GFAP und gesteigerter mitotischer Aktivität. Der Tumor ist am ehesten mit einem Mischgliom im Sinne eines Oligo-Astrozytoms vereinbar. Biologische Wertigkeit WHO II.

 

Nach dem ersten Schock stand für mich fest: egal was noch kommt, hier muss ich so schnell wie irgend möglich wieder 'raus! Ich muss in dieser Phase eine unglaubliche lebenserhaltende Energie produziert haben - ich wollte eine autonome Lösung - eine, bei der ich den Weg selbst bestimme! Ein gewagtes Unterfangen - für mich aber die einzige Alternative. Umfangreiche Recherchen im Internet durch meinen Sohn und später auch durch mich, wie wir mit dem inoperablen Tumor leben wollen, resultierten in der einzigen Lösung: wenn es alternativ nicht möglich sein wird, dann - in Gottes Namen - soll es eben so sein!

 

Seit diesem Zeitpunkt haben mein sehr verständiger und einfühlsamer externer Onkologe und ich uns auf eine passende Dosierung von täglich zwischen 8 bis 16 H15-Tabletten des indischen Weihrauchs geeinigt und unseren "Tumorzug" auf eine alternative Schiene gesetzt.

 

Zusätzlich empfahl mir die Abteilung Prächirurgische Epilepsieambulanz der Uniklinik, vier mal täglich 300mg Trileptal (zur Unterdrückung der "fokalen Anfälle") einzunehmen - wofür ich sehr dankbar bin. Absichtlich habe ich mir nur eine schwache Dosierung auferlegt. Damit hoffte ich, die "fokalen Anfälle" nicht gänzlich zu unterdrücken. An deren Schweregrad und Häufung hoffte ich, die Entwicklung besser verfolgen zu können.

Jedes Medikament ist grundsätzlich für jeden Körper - unabhängig vom Heilerfolg - "Gift"!

In meiner jetzigen Immun-Schwachphase ist "Gift" das Letzte was mir noch fehlt. Glücklicherweise ist das H15-Medikament bislang nebenwirkungsfrei. Die Kontrolle des Tumors erfolgt je in etwa einem Halbjahresrhythmus durch MRT ( Magnet-Resonanz-Tomographie ). Inzwischen haben wir uns auf einen Jahresrhythmus festgelegt. Das spart Kosten und schont meine Nerven.

Mit meinem Tumor habe ich mich von Anbeginn auf einen "Standby-Modus" geeinigt. Ich tue ihm nichts - dafür tut er mir auch nichts. Mit Ausname der monatlich 10 - 15 fokallen Anfällen, die relativ schwach ausfallen und mich nur kurz schwächen, aber nicht stören. Inzwischen wurde mir das neue Präparat Apydan extent angeboten. Ich teste es und werde bei Gelegenheit darüber berichten. Weil die Krankenkasssen das H15 Linkhinweis Die Kasse zahlt nicht nicht mehr erstatten, bin ich auf Sallaki umgestiegen. Das ist das gleiche, aber unter der indischen Bezeichnung.
Linkhinweis Bezugsquellen für Sallaki

 

Mit meinen Recherchen und persönlichen Erfahrungen habe ich die Grundlagen für diese Website gelegt. Die Schulmedizin verzeihe mir, wenn ich mich nicht immer auf ihrer medizinisch fachterminologischen Ebene bewege. Die wissen bestimmt auch nicht, wie ich diese Seite CSS-basierend aufgebaut habe ;-).

Ich rate Niemandem etwas - ich schildere hier nur meine eigenen Erfahrungen. Sollten Sie Textpassagen als eine medizinische Weisheit empfinden, dann war das nicht meine Absicht. Es ist nicht immer einfach, eigene Erfahrungen neutral zu äußern. Die Seite werde ich stetig weiter ausbauen - solange meine Selbstsheilungskräfte das ermöglichen. Allein die Tatsache, dass Sie das lesen, empfinde ich als eine Hilfe.

 

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