Bestrahlung


 

 

Dreidimensionale Strahlentherapieplanung

ist eine von Forschern des Deutschen Krebsforschungszentrums [DKFZ] bereits 1990 entwickelte Strahlentherapieplanung, bei der an Hand von CT-Aufnahmen vom Patienten nicht nur das Gewebe des Patienten, sondern auch der Tumor stimuliert werden können. Die heute in der Strahlentherapie eingesetzte Methode wird überall genutzt.

 

Strahlentherapie und Onkologie

 


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Gebundene Ausgabe - Urban & Fischer Bei Elsevier
Erscheinungsdatum: Dezember 2002
ISBN: 3437475002

 

 

Deutsches Krebsforschungszentrum - Intensitätsmodulierte Strahlentherapie IMRT

Eines der wesentlichen Ziele, das Ärzte und Forscher neuerdings mit der Strahlentherapie gegen Krebs erreichen wollen, scheint auf einem sehr guten Wege zu sein: Wie kann vermieden werden, dass nicht nur das "kranke" Gewebe vernichtet wird, sondern auch das gesunde?

Einer der Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums [DKFZ] entwickelte ein erfolgversprechendes Verfahren, das nicht nur ihm die Nominierung für den Deutschen Zukunftspreis einbrachte, sondern für die Patienten eine schonende und gezielte Bestrahlung garantiert.

Ca. fünfunddreißig Jahre Erfahrungen und Entwicklung stehen hinter dieser Anwendung. Ziel war, kompliziert geformte Tumore intensiv zu bestrahlen, ohne am gesunden Gewebe Schaden anzurichten. Hufeisenförmige Tumoren um den Hirnstamm herum kann man nicht mit einer hohen Strahlendosis bekämpfen, ohne dass der Hirnstamm ungewollt in Mitleidenschaft gezogen wird. Das technische Prinzip besteht darin, durch ungleichmäßig ausgeleuchtete Strahlenfelder die Hirnstammbereiche weniger und die Tumorbereiche stärker zu bestrahlen.

 

Intensitätsmodulierte Strahlentherapie IMRT wird dieses Verfahren von den Wissenschaftlern bezeichnet. Mit metallischen Strahlenblenden - sogenannten Multi-Leaf-Kollimatoren -, die sich dann im Strahlengang befinden, werden an bestimmten Stellen die Strahlen reduziert und andernorts durchgelassen. Die raffinierte Software heißt KonRad (konformale Rediotherapie).

Ein Test an siebenhundert Patienten am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York hat eine Erhöhung der Überlebensquote von siebenundvierzig auf siebzig Prozent ergeben.

 

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