Meine Histologie aus 2001

 
Stereotaktische Biopsie in der Neurochirurgie aus Sicht des Patienten


Histologisches Gutachten
 (die Biopsie - eine technische Spitzenleistung des Neurochirurgen) Stereotaktische Biopsie 24.10.2001 | Abschrift | 
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Intraoperative Quetschpräparate.
Befunde bereits während der Operation übermittelt.
-3: Relativ zellreicher, polymorpher Tumor mit teils zytologischem Ausstrich Keine Mitosen. Vereinzelt kleinere Gefäße.
ZP: Zellreicher gliöser Tumor mit astrozytärer, aber auch oligodendroglialer Komponente. Keine Nektrosen.
Intraoperatives Gutachten:
V. a. Oligo-Astrozytom, WHO-Grad II. Anaplasie nicht auszuschließen.

Paraffineinbettung:
a (-4): In der Färbung mit HE erkennt man eine Probe aus der grauen Substanz mit zahlreichen ortsständigen Neuronen und kleineren Gliazellnestern. Ein eindeutig pathologischer Befund ist nicht ableitbar.

b (-2): Es handelt sich um einen zellreichen, eher kleinzelligen gliösen Tumor. Die Tumorzellkerne sind rund und häufig hyperchromatisch. Man findet kleinere Gefäßanschnitte mit aktivierten Endothelien. Kein Hinweis auf Nektrosen. Stellenweise Verdacht auf Apoptosen.

c (-1): In der Färbung mit HE erkennt man ebenfalls einen kleinen zellreichen, rundkernigen, gliösen Tumor. Stellenweise hyperchromatische Kerne. Auch hier Verdacht auf wenige Apoptosen. Vereinzelt kleinere Gefäßanschnitte bis hin zu kleineren Gefäßproliferaten.

d (-1): Mäßig zellreicher, gliöser Tumor. Rückgang der Zelldichte im Vergleich zu den vorangegangenen Präparaten. Zwischen den Tumorzellen ortsständige Neurone. Angedeutete Satellitosen. Keine Nekrosen.

e (+2): Die Probe wird für die Elektronenmikroskopie vorbereitet.

f (+3): Eine kleinere Gewebsprobe. Sie zeigt einen mäßig zellreichen, gliösen Tumor, wobei in dieser Probe auch eine gemistozytische Komponente zum Tragen kommt.

Immunhistochemie:
c (-1): Mit einem Antikörper gegen das saure Gliafaserprotein sieht man eine mäßige Expression von GFAP. Es lässt sich ein filigranes Gliastrauchwerk positiv darstellen. Weiterhin sind einige der Zellen im Zytoplasma positiv. Eine andere Zellkomponente, eher die rundkernige, ist negativ. Mit dem Proliferationsmarker MIB (KI 67) sieht man eine gesteigerte mitotische Aktivität um 5%.

Beurteilung:
Quetschpräparate, Paraffineinbettung und immunzytochemische Untersuchung zeigen einen stellenweisen zellreichen, isomorph aufgebauten, gliösen Tumor mit mäßiger Expression von GFAP und gesteigerter mitotischer Aktivität. Histologisch und immunzytochemisch ist davon auszu- gehen, dass es sich um ein Mischgliom im Sinne eines Oligo-Astrozytoms handelt. Die biologische Wertigkeit sollte noch mit WHO-Grad II angesetzt werden. Eine anaplastische Komponente ist allerdings nicht ganz auszuschließen.

Gutachten:
Gliöser Tumor mit geringer Expression von GFAP und gesteigerter mitotischer Aktivität. Der Tumor ist am ehesten mit einem MIschgliom im Sinne eines Oligo-Astrozytoms vereinbar. Biologische Wertigkeit WHO II (s. Beurteilung).

Prof. Dr. ..........

 






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Was Sie wissen sollten!

Ich bereue meine Ent- scheidung in keiner Weise, mich nur auf den Erhalt meiner Lebensqualität zu konzentrieren, seit ich weiß, in wie vielen Fällen die "Chemo-Giftbombe" sowohl auf die Lebensqualität als auch auf den entstehenden Jojo-Effekt des Tumors erbärmliche Auswirkungen hatte. Ich erinnere deshalb intensiv an den folgenden Artikel aus: Spiegel, Nr. 26/1987- "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie".

Eines der heikelsten Themen der Tumorbe- kämpfung: Institut für Toxikologie und Chemotherapie am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg: "Bei einer Krebs-Chemotherapie muss vor allen Dingen daran gedacht werden, dass Zweittumoren durch eben jene Zytostatika ausgelöst werden."

"Es besteht eine deutliche Korrelation zwischen der Zunahme der Häufigkeit sekundärer Tumoren und der Intensivierung der Chemotherapie."